Rückblick Ebersitzungen 2019

So lange dafür geplant, gearbeitet und geprobt – und schon gehören sie wieder der Vergangenheit an, unsere Ebersitzungen im Spechtwaldsaal.

Dem Motto 50er Jahre gemäß hatten sich viele Besucher entsprechend kostümiert. So sah man allenthalben Petticoat unter den Röcken. Sehr kleidsam. Mit Souvenirs, Souvenirs von Bill Ramsey stimmte Präsident Torsten Kiefer den Saal bereits auf das Motto ein, bevor er und Sitzungspräsident Nico W.Eber  mit dem klassischen Ebersong die Eber auf die Bühne holten.

Der erste Programmpunkt war dann auch gleich ein Highlight, unsere Pürzelchen. Viele, viele kleine Pippi Langstrumpfs zeigten einen zauberhaften Tanz. Der Funke sprang über und die Spessarter Pippis verließen mit extra viel Applaus die Showbühne.

Tänzerisch gings weiter und die TSG-Jugend zeigte einen anspruchsvollen Marschtanz. Zweimal Training in der Woche ist bei allen Garden nötig, um so perfekt tanzen zu können. Spagat und Akrobatik inklusive. Die Begeisterung der kleinen Tänzer sprang auf den Saal über und wurde entsprechend honoriert.

Ebenso beeindruckend die TSG-Junioren mit ihrem Schautanz. Der Saal begleiteten die Tänzerinnen und Tänzer vom Flugplatz bis zur Karibik. Und das mit viel Temperament getanzt. Es hat den Junioren und den Gästen im Saal riesig viel Spaß gemacht.

Die erste Bütt des Abends stand an, der traditionelle Stammtisch. Mit Lokalkolorit und entsprechenden Episoden. Da Schadenfreude bekanntlich die schönste Freude ist, hatten alle, die nicht betroffen waren, den größten Spaß.

Und schon gings weiter mit dem Marschtanz der TSG-Ü 15. Das Publikum bekam einen ausgereiften Tanz dieser Tänzerinnen und Tänzer zu sehen, die dabei ihr neues Kostüm präsentieren konnten. So galt der Beifall sowohl dem Tanz als auch dem Kostüm.

Es folgte das Solisten Mix. Da war zum einen Marla Wilk, mit 7 Jahren das jüngste  der TSG-Tanzmariechen. Mit Magdalena Haag und Emily Schroth standen zwei Tanzmariechen auf unserer Showbühne, die bereits beachtliche Erfolge in Turnieren erzielen konnten. Außerdem das TSG-Tanzpaar Senara Geiger und Linus Bornhäuser, die bereits die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften erreicht und 2018 zum Team des Jahres in Ettlingen gewählt wurde. Mit großem Respekt und manchmal ungläubigem Staunen sahen die Zuschauer, was man mit Talent, Training und auch Freude an Tanz alles erreichen kann. Völlig zu Recht erhielten sie alle einen Riesenapplaus.

Das Bürogflüschder stand an. In ihrer Bütt bewiesen Steffi Schott und Eileen Weber, dass man Arbeit und Spaß durchaus verbinden kann. Ein zwei Bierchen am Schreibtisch – kein Problem. Dabei gabs jede Menge zu lachen und Publikum fühlte sich sehr gut unterhalten.

Ins Feenreich entführte danach der Schautanz der TSG-Jugendgarde. So viele Kinder, so schöne Kostüme und noch dazu ein toller, toller Tanz. Alles in allem: Superklasse.

Musikalisch gings weiter, nämlich mit den Spessarter Männern. Mit Hermann Bücherl, Rolf Deckenbach, Torsten Kiefer, Nico Weber und Ralf Wetzel standen 5 Männer auf der Bühne, die mit populären Liedern aus den 50ern und eigenen Texten zu Recht viel Beifall bekamen.

Es folgte der Marschtanz der TSG-Junioren. Spritzig und mit ausgefeilter Choreografie tanzten sie sich in die Herzen der Zuschauer.

Sehnsüchtig erwartet wurden bereits die Fenstergucker, denn die Bütt von Karin Bücherl und Annette Ochs sorgt immer für Begeisterung. So auch in diesem Jahr. Ein Lacher folgte auf den nächsten. Obs um die Figur ging oder um das Thema Männer. Witzig war alles. Mit einem Raptanz beendeten die beiden ihre diesjährige Bütt. Chapeau.

Auf die hohe See entführte dann der Schautanz der TSG-Ü15-Garde. Richtig, richtig schön. Gut gemacht, fand auch der Saal.

Zwei weitere Urgesteine der Spessarter Fastnacht, Rolf Deckenbach und Rainer Weber gaben sich mit ihrer Bütt „Besuch“ die Ehre. Die Dialoge waren zwerchfellerschütternd. Immer wieder eine Bereicherung der Ebersitzung.

 

Traditionell folgte jetzt der Showblock. Torsten Kiefer, Sarah Schmid und Karin Knörr mit einem Potpourri der in den 50er Jahren aktuellen Titel, alte Schlager sind halt immer wieder schön.Nico Weber gab sich immer zwischendurch als Heinz Erhard die Ehre. Dazu war etwas Polsterung im Bauchbereich nötig, um ihm den nötigen adipösen Touch zu verschaffen. Ansonsten verkörperte er ihn sehr glaubhaft. Immer zwischendurch gabs über die Leinwand auf der Bühne alte Werbung zu sehen. Ach war das schön, wieder mal das HB-Männchen an die Decke gehen sehen.

Einen gekonnten RocknRoll-Tanz gaben Manuel Knörr und Nicole Kunz zum besten und mit Torsten Kiefer als Elvis kamen auch die Eberladys auf die Bühne. Da konnte man in Erinnerungen schwelgen. Und das besonders schön beim Thema Italien, bevorzugtes Reiseziel in den 50er Jahren. Und wer kennt sie nicht, die alten Lieder von den Capri-Fischern und den kleinen Italienern. Einen sehr guten Auftritt hatte danach unser Männerballett. Mit Hilfe einer Jukebox gestalteten sie ihre musikalische Zeitreise. Gut gemacht Jungs!

Torsten Kiefer gab einen überzeugenden Armstrong ab und auch Stefan Rohrer stand bei SATCHMO die Perücke außerordentlich gut. Die Ebergirls und Eberboy boten ein buntes Bild bei ihrem Candy-Man-Tanz und mit We go together leiteten Torsten Kiefer und Nico Weber zum großen Finale über und beendete eine außergewöhnliche schöne und runde Ebersitzung.

Jetzt bleibt nur noch DANKE zu sagen und zwar allen, die zum Gelingen dieser Ebersitzung beigetragen haben. Es würde den Rahmen sprengen, alle vor, auf und hinter der Bühne aufzuzählen. Aber jeder einzelne war wichtig, um die Rädchen am Laufen zu halten. Und alle in Summe sind wir die Spessarter Eber. Seien wir stolz darauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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